Vegan mit Familie – geht das überhaupt?

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich mit zwei Kindern auf vegane Ernährung umsteige, hätte ich nur gelacht. Ich dachte immer: „Das ist viel zu kompliziert, gerade mit Kids.“ Aber dann hab ich in3wochen.at entdeckt – und das hat alles verändert.


Mein Ausgangspunkt

Bei uns zuhause war Fleisch Standard. Spaghetti Bolognese, Schnitzel, Wurstbrote – die Kinder mochten’s, mein Mann auch, und ich hab mir ehrlich gesagt nie viel Gedanken gemacht.

Aber irgendwann hab ich gemerkt: Ich bin ständig müde, mein Bauch rebelliert oft nach dem Essen, und die Kinder haben auch nicht gerade das gesündeste Verhältnis zu Gemüse. Ich wollte etwas ändern – aber bitte ohne Stress.

Die Challenge als Einstieg

in3wochen.at hat mir gefallen, weil es ein klarer Rahmen war: drei Wochen ausprobieren, ohne Druck. Es gab Rezepte, Einkaufslisten und Tipps, wie man’s familienfreundlich gestalten kann. Genau das hab ich gebraucht.

Wir haben gleich am ersten Wochenende zusammen eingekauft: viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Hafermilch, Nüsse und ein paar pflanzliche Alternativen wie Sojajoghurt oder vegane Aufstriche. Die Kinder durften sich aussuchen, was sie probieren wollen – so waren sie gleich eingebunden.

Erste Erfahrungen mit den Kids

Zu meiner Überraschung waren die Kinder richtig neugierig. Sie fanden’s spannend, neue Sachen zu probieren. Besonders gut kamen vegane Pancakes zum Frühstück an – die haben wir mit Banane und Hafermilch gemacht, und die Kids haben keinen Unterschied gemerkt.

Auch Linsensuppe und Ofenkartoffeln mit Kräuter-Dip sind zu neuen Favoriten geworden. Klar, nicht jedes Gericht war ein Volltreffer – Tofu pur mochten sie zum Beispiel gar nicht. Aber das war okay.

Veränderungen im Alltag

Nach zwei Wochen hab ich selbst die größten Unterschiede gespürt: weniger Bauchschmerzen, mehr Energie, und ich musste mich nachmittags nicht mehr „wachhalten“ mit Kaffee. Mein Mann meinte auch, dass er sich leichter fühlt.

Bei den Kindern war das Schönste zu sehen, dass sie plötzlich von sich aus nach Obst gefragt haben. Vorher musste ich immer erinnern, jetzt ist es normal, dass ein Apfel oder eine Handvoll Nüsse zwischendurch gegessen wird.

Kleine Aha-Momente

Ein richtiges Highlight war, als meine Tochter nach der Schule stolz erzählt hat: „Mama, ich hab gesagt, dass wir jetzt öfter vegan essen, und meine Freundin fand das voll cool.“ Da hab ich gemerkt, dass das Ganze nicht nur unsere Gesundheit betrifft, sondern auch ein Stück Wertevermittlung ist.

Und es fühlt sich gut an zu wissen, dass wir als Familie ein bisschen nachhaltiger leben.

Nach drei Wochen – unser Fazit

Die Challenge war für uns kein Ende, sondern ein Anfang. Wir sind nicht perfekt und essen nicht ausschließlich vegan. Aber unsere Basis hat sich total verschoben: Statt Fleisch gibt’s jetzt meistens Hülsenfrüchte, Gemüse und Vollkorn.

Und wenn’s mal „klassisch“ ist, dann bewusst und selten. Die Kids kennen inzwischen viele pflanzliche Alternativen und sind offen dafür. Das hätte ich nie gedacht.

Mein Tipp an andere Eltern

Falls du denkst: „Mit Familie ist das unmöglich“ – probier’s trotzdem. Die drei Wochen bei in3wochen.at sind ein super Einstieg. Es gibt einfache Rezepte, die wirklich familientauglich sind, und man merkt schnell, dass’s nicht darum geht, perfekt zu sein, sondern einfach mal Neues auszuprobieren.

Ich bin froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben – und die Kinder finden’s (meistens 😉) auch gut.